Stiftung gegen Fluglärm
    • Home
    • Über uns
      • Zweck & Ziel
      • Aufgaben & Vorgehen
      • Stiftungsrat
    • Projekte
    • Medien & Infos
      • Medienmitteilungen der Stiftung
      • Mediale Berichterstattung
      • Studien & Konzepte
      • Videothek
    • Spenden
    • Links
    • Kontakt
    • Menü Menü

    Keine Staatshilfe für die Swiss

    16. März 2020

    Es gib keinen Grund für den Bundesrat oder die Schweizer Behörden, die Fluggesellschaft Swiss mit zusätzlichen finanziellen und anderen Hilfen zu unterstützen. Als reichste Tochtergesellschaft des deutschen Lufthansa-Konzerns hat sie alle Möglichkeiten, sich über die Banken zu finanzieren. Wichtiger sei es, zehntausenden von Schweizer KMU und Gewerbebetriebe zu helfen, die in ihrer Existenz ernsthaft gefährdet sind.

    Die Auffassung vertritt Adolf Spörri, der Präsident der Stiftung gegen Fluglärm. Spörri: „Die Swiss ist ein global vernetztes Unternehmen, das auf dem Flughafen Zürich einen regen Umsteigeverkehr betreibt, welcher der Schweiz kaum nützt. 20-30% der Passagiere in Kloten kommen aus Süddeutschland, die wir als Schweizer nicht subventionieren müssen.“
    „Die Swiss ist eine deutsche Fluggesellschaft, auch wenn sie den Firmensitz in Basel hat. Die Berufung auf den Sitz ist unter den gegebenen Umständen formalistisch und nicht akzeptabel“, sagt Spörri. Die Geschäftsleitung der Swiss befinde ich vollumfänglich in deutschen Händen. Wichtige Entscheide werden nicht in Basel, sondern am Konzernsitz der Deutschen Lufthansa in Frankfurt gefällt.
    Eine staatliche Hilfe der Schweiz sei aus diesen Umständen nicht diskutabel, es sei denn, die einseitig durch Deutschland verfügten Flugbeschränkungen in Zürich werden ab sofort und definitiv aufgehoben.

    Die Swiss, so Spörri, habe mit Sicherheit einen beachtlichen Anteil an der masslosen Ausbauplanung der Flughafen Zürich AG, wonach man 2030 in Zürich 50 Millionen Passagiere abfertigen wolle. Als Rechtfertigung diene eine „nachfrageorientierte Planung“. Die Nachfrage schaffe die Lufthansa/Swiss mit immer mehr Billigflügen selber. Die Folge seien tiefere Margen und Gewinne, weshalb man die Flugbegleiter sehr schlecht bezahle.
    Es sei auch nicht einzusehen, dass die Schweiz ein derartiges Geschäftssystem unterstütze, das Piloten und Flugbegleiter täglich aus dem Ausland, vor allem Deutschland, einfliege. Der Schweiz entstehe daraus kein Mehrwert.
    Die für die schweizerische Wirtschaft wichtigen Flüge machen nur 20-25% aller Flugbewegungen aus. Alles andere sei Ferien- und Vergnügungsfliegerei, die im Zeitalter des Kampfes gegen CO2 ohnehin reduziert werden müsste. Insbesondere dieser Teil des Swiss-Angebots sei nun eingebrochen.
    Spörri: „Vor allem muss die Swiss nun einmal die Karten auf den Tisch legen: Welche Flüge von und nach Kloten sind wirklich wichtig und gut gebucht? Welche anderen Destinationen dienen nur dazu, die Slots in Kloten zu blockieren? Wie viele Flugpassagiere aus Deutschland sind mit der Swiss unterwegs? Wohin gegen die jährlichen Gewinne von hunderten von Millionen Franken?

    Erst wenn diese Fragen beantwortet und die deutschen Restriktionen beseitigt sind, können Schweizer Behörden entscheiden, ob die Swiss wirklich eine Swiss ist oder eine Lufthansa mit einem Schweizer Kreuz – die dann vielleicht doch Hilfe verdient.

    Eintrag teilen
    • Teilen auf X
    • Teilen auf Pinterest
    • Teilen auf LinkedIn
    • Per E-Mail teilen
    https://www.stiftungfluglaerm.ch/wp-content/uploads/2020/03/corona.jpg 430 860 netzhautflimmern https://stiftungfluglaerm.ch/wp-content/uploads/2019/05/logo-2.png netzhautflimmern2020-03-16 12:46:502020-03-17 15:37:48Keine Staatshilfe für die Swiss
    Search Search

    Neueste Beiträge

    • Direktflüge statt Hub-Strategie:
    • Cyril Göldi: Warum ich mich über die Swiss ärgere
    • Ein Schritt vorwärts für den Klimaschutz
    • Lufthansa CEO Carsten Spohr sagt: „9 Mia Euro brauchen wir nicht!“
    • Keine überstürzten Kredite an die Swiss – Verraten Parlamentarier die Interessen der Bevölkerung?

    Kontakt

    Fragen und Anregungen info@stiftungfluglaerm.ch

    Präsident Adolf Spörri
    Telefon +41 79 306 16 05
    spoerri@spoerrilaw.ch

    Links

    Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)
    Flughafen Zürich: Lärm, Politik & Umwelt
    Kanton Zürich: Lärm und Schall
    Kanton Zürich: Flughafenpolitik
    Skyguide

    Spenden

    Die Stiftung gegen den Fluglärm ist auch auf Ihre Spende angewiesen. Nur dank Gönnerbeiträgen können die Ziele erreicht werden. Die Stiftung muss sich via die diversen Medien an die Bevölkerung, die Behörden und die Politik wenden können. Dies ist immer mit Kosten verbunden.

    Die Stiftung ist mit Verfügung des Kantonalen Steueramtes des Kantons Zürich vom 30. November 2000 als gemeinnützige Stiftung anerkannt und von der Steuerpflicht befreit worden. Ihre Spende an die Stiftung können Sie in vollem Umfang steuerlich in Abzug bringen.

    Für Ihre Spende auf das Konto bei der Bank Linth LLB AG, 8730 Uznach, Konto 30-38170-0, IBAN CH64 0873 1557 4615 5200 1, danken wir Ihnen herzlich.

    Spenden werden auf Verlangen gerne bestätigt.

    © Copyright -Stiftung gegen Fluglärm | Impressum & Datenschutz | Webdesign: netzhautflimmern
    Link to: Deutschland blockiert medizinische Güter und lässt infizierte Reisegäste in die Schweiz Link to: Deutschland blockiert medizinische Güter und lässt infizierte Reisegäste in die Schweiz Deutschland blockiert medizinische Güter und lässt infizierte Reisegäste... Link to: Ohne Gegenleistung kein Franken für die Swiss Link to: Ohne Gegenleistung kein Franken für die Swiss Ohne Gegenleistung kein Franken für die Swiss
    Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen