Stiftung gegen Fluglärm
    • Home
    • Über uns
      • Zweck & Ziel
      • Aufgaben & Vorgehen
      • Stiftungsrat
    • Projekte
    • Medien & Infos
      • Medienmitteilungen der Stiftung
      • Mediale Berichterstattung
      • Studien & Konzepte
      • Videothek
    • Spenden
    • Links
    • Kontakt
    • Menü Menü

    Ein Schritt vorwärts für den Klimaschutz

    28. September 2020

    Für die Koalition Luftverkehr Umwelt und Gesundheit (KLUG) ist das neue CO 2 Gesetz mit der vorgesehen Flugticketabgabe ein wichtiger Schritt in Richtung eines wirksameren Klimaschutzes im Luftfahrtbereich.
    Die KLUG unterstützt das neue CO 2 Gesetz, das vom Parlament verabschiedet worden ist. Für Priska Seiler Graf, Co Präsidentin der KLUG, ist «die Einführung einer Lenkungsabgabe auf Flugtickets eine wichtige Massnahme, um den Flugverkehr mit unseren Klimazielen in Einklang zu bringen».
    Auf Flugtickets wird je nach zurückgelegter Distanz und Buchungsklasse eine Lenkungsabgabe von 30 bis 120 Franken erhoben. Ebenso ist eine Abgabe zwischen 500 und 3000 Franken für private Luftfahrzeuge mit einer höchstzulässigen Startmasse von über 5700 kg vorgesehen.
    Die im neuen CO 2 Gesetz verankerte Flugticketabgabe weist mehrere wichtige Vorteile auf:
    – Sie stärkt das Verursacherprinzip: Der internationale Flugverkehr muss weder eine Treibstoffsteuer noch die Mehrwertsteuer oder eine CO 2 Abgabe bezahlen. Entsprechend sind die Flugpreise künstlich tief, obwohl der Flugverkehr für 20% der menschengemachten Klimaveränderungen in der Schweiz verantwortlich1 ist und viele schädliche Folgen auf die Bevölkerung rund um die Flughäfen hat. Mit der Flugticketabgabe kann ein Teil dieser schädlichen Auswirkungen im Flugpreis berücksichtigt werden.

    • Sie ist für die Mehrheit der Bevölkerung finanziell vorteilhaft: Mehr als die Hälfte des Ertrags aus der Abgabe wird an die Bevölkerung zurückverteilt. Da nur eine Minderheit der Bevölkerung häufig das Flugzeug nimmt, gehört mit dieser Verteilung eine Mehrheit zu den Gewinnern2.
    • Sie unterstützt nachhaltigere Alternativen: Etwas weniger als die Hälfte des Ertrags geht in einen Klimafonds, der unter anderem die Förderung des grenzüberschreitenden Zugverkehrs inklusive Nachtzüge unterstützen wird. 2019 hatten 80% der Passagiere in der Schweiz ein Endreiseziel in Europa. Bei einem grossen Teil dieser Passagiere wäre eine Verlagerung auf nachhaltigere Transportarten möglich.
    • Sie verstärkt die Transparenz der Flugverkehrsemissionen: In Zukunft müssen die Flugangebote die vom jeweiligen Flug verursachten Emissionen in CO 2 Äquivalenten angeben.

    Diese Flugticketabgabe ist sicher nicht perfekt die Obergrenze ist nicht hoch genug und Transfer
    und Transitpassagieren sind derzeit von der Abgabe befreit ––, dennoch stellt sie ein gutes Instrument dar, um das Wachstum der Flugverkehrsemissionen zu bremsen.
    Es braucht aber weitere Massnahmen, um die Klimawirkung der Flugbranche nachhaltig zu reduzieren. Wir können die im Pariser Klimaabkommen festgelegten Klimaziele nur erreichen, wenn der Flugverkehr nicht zum Vor COVID Wachstum zurückkehrt.
    1 Treibhausgasinventar 2018: berechnet mit einem RFI Faktor von 2 um die Nicht CO2 Emissionen zu berücksichtigen
    2 Sotomo Grundlagenstudie Flugticketabgabe Schweiz

    Zusätzliche Informationen:

    • Priska Seiler Graf, Co–Präsidentin KLUG, 076 571 06 48
    • Lisa Mazzone, Co–Präsidentin KLUG, 077 404 16 08Koalition KLUG
      KLUG vereint 27 Schweizer Organisationen, die sich für eine Reduktion der durch den Luftverkehr verursachten Emissionen von Treibhausgasen, Luftschadstoffen und Lärm einsetzen.
      – ACG Association Climat Genève
      – AEFU Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz
      – ARAG Association des Riverains de l’Aéroport de Genève
      – ATCR–AIG Association transfrontalière des communes riveraines de l’aéroport internationale de Genève
      – CARPE Coordination régionale pour un aéroport urbain, respectueux de la population et de l’environnement
      – Casafair
      – Dachverband Fluglärmschutz
      – FAIR in AIR
      – Fluglärmsolidarität
      – Greenpeace
      – IG pro zürich 12
      – IG Zivilflugplatz Dübendorf NEIN
      – IGF — Alpenregion
      – Lärmliga Schweiz
      – Ökostadt Basel
      – oeku Kirche und Umwelt
      – Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Basel Mülhausen
      – Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich
      – SES Schweizerische Energie–Stiftung
      – SSF Schweizerischer Schutzverband gegen Flugemissionen
      – Stiftung gegen Fluglärm
      – umverkehR
      – VeFeF Vereinigung für erträglichen Flugverkehr
      – VFSN Verein Flugschneise Süd — NEIN
      – VgF Vereinigung gegen Fluglärm
      – VCS Verkehrs–Club der Schweiz
      – WWF

    Medienmitteilung (PDF)

    Eintrag teilen
    • Teilen auf X
    • Teilen auf Pinterest
    • Teilen auf LinkedIn
    • Per E-Mail teilen
    https://www.stiftungfluglaerm.ch/wp-content/uploads/2020/09/co2.jpg 949 2000 netzhautflimmern https://stiftungfluglaerm.ch/wp-content/uploads/2019/05/logo-2.png netzhautflimmern2020-09-28 10:08:242020-09-28 10:10:22Ein Schritt vorwärts für den Klimaschutz
    Search Search

    Neueste Beiträge

    • Direktflüge statt Hub-Strategie:
    • Cyril Göldi: Warum ich mich über die Swiss ärgere
    • Ein Schritt vorwärts für den Klimaschutz
    • Lufthansa CEO Carsten Spohr sagt: „9 Mia Euro brauchen wir nicht!“
    • Keine überstürzten Kredite an die Swiss – Verraten Parlamentarier die Interessen der Bevölkerung?

    Kontakt

    Fragen und Anregungen info@stiftungfluglaerm.ch

    Präsident Adolf Spörri
    Telefon +41 79 306 16 05
    spoerri@spoerrilaw.ch

    Links

    Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)
    Flughafen Zürich: Lärm, Politik & Umwelt
    Kanton Zürich: Lärm und Schall
    Kanton Zürich: Flughafenpolitik
    Skyguide

    Spenden

    Die Stiftung gegen den Fluglärm ist auch auf Ihre Spende angewiesen. Nur dank Gönnerbeiträgen können die Ziele erreicht werden. Die Stiftung muss sich via die diversen Medien an die Bevölkerung, die Behörden und die Politik wenden können. Dies ist immer mit Kosten verbunden.

    Die Stiftung ist mit Verfügung des Kantonalen Steueramtes des Kantons Zürich vom 30. November 2000 als gemeinnützige Stiftung anerkannt und von der Steuerpflicht befreit worden. Ihre Spende an die Stiftung können Sie in vollem Umfang steuerlich in Abzug bringen.

    Für Ihre Spende auf das Konto bei der Bank Linth LLB AG, 8730 Uznach, Konto 30-38170-0, IBAN CH64 0873 1557 4615 5200 1, danken wir Ihnen herzlich.

    Spenden werden auf Verlangen gerne bestätigt.

    © Copyright -Stiftung gegen Fluglärm | Impressum & Datenschutz | Webdesign: netzhautflimmern
    Link to: Lufthansa CEO Carsten Spohr sagt: „9 Mia Euro brauchen wir nicht!“ Link to: Lufthansa CEO Carsten Spohr sagt: „9 Mia Euro brauchen wir nicht!“ Lufthansa CEO Carsten Spohr sagt: „9 Mia Euro brauchen wir nicht!R... Link to: Cyril Göldi: Warum ich mich über die Swiss ärgere Link to: Cyril Göldi: Warum ich mich über die Swiss ärgere Cyril Göldi: Warum ich mich über die Swiss ärgere
    Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen